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Das Geheimnis um TKKG (Neufassung)

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EUROPA
16. April 2010
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55%
Insgesamt sind 4 Rezensionen des TKKG-Site.de - Teams verfügbar. Die Durchschnittsbewertung beträgt 55%.
Rezensionenübersicht
- Neufassung der Sonderfolge „zum Kennenlernen“ von Alexander Scherfling
- Das Original war besser von Marcus Görner
- Recht überflüssige Neufassung von Daniel Merk
- Tim: Keine Selbstjustiz mehr! von Hauke Preuß
Neufassung der Sonderfolge „zum Kennenlernen“Eine Rezension von Alexander Scherfling TKKG besuchen den alten Herrn Berthold im Krankenhaus. Sie wollen sich mit ihm eine Radiosendung anhören, in der sie interviewt wurden. Im Anschluss an das Interview werden sie der Erbschleicherei bezichtigt. Warum? Es geht um einen ungeheuer wertvollen Diamanten, der nach 50 Jahren wieder aufgetaucht und kurz darauf wieder verschwunden ist. TKKG begeben sich auf die Suche nach den Diamanten. Im Jahre 2010 erschien eine komplette Neufassung dieser Sonderfolge von 1995 mit der neuen Gaby-Sprecherin und neuen Gastsprechern, einem neuen Cover sowie leicht verändertem Skript. Der Grund für die überraschende Neufassung dieser Sonderfolge war vermutlich, die neue Gaby-Sprecherin Rhea Harder zu etablieren. Der Zweck der Folge (inhaltlich) erscheint mir überflüssig. Um TKKG kennenzulernen, reicht es, sich die erste Folge anzuhören! Bleibt der Kriminalfall: Der ist meiner Meinung nach leider zu schwach ausgefallen, außerdem entsteht selten Spannung. Allerdings gibt es auch keine Langeweile. Die Handlung ist überwiegend unterhaltend. Die Dialoge sind wieder toll geworden. Auffällig ist auch, dass sich „Kommissar Zufall“ angenehm zurückhält. TKKG ermitteln, und am Schluss müssen sie getrennt verschiedene Orte überwachen. Die Geschichte ist zwar interessant und logisch aufgebaut worden, kann aber nicht an die Klassiker heranreichen. Der Humor kommt auch nicht zu kurz: Ich erinnere nur an die Weintrauben und die Unterhaltung der Obdachlosen. Die Veränderungen am Manuskript sind nur minimal und fallen kaum auf. Das Cover zeigt die vier vom TKKG und Oskar in Gabys Arm. Darüber stehen die Namen der Protagonisten. Der Fehler Gaby wurde mit „i“ statt mit „y“ zu schreiben ist bei der Neufassung nicht passiert. Das Cover ist in Ordnung, allerdings gefallen mir Cover besser, die eine spannende Szene aus der Hörspielhandlung zeigen. Auch diesmal hat Europa ein erstklassiges Sprecherensemble vor dem Mikrofon versammelt. Die vier Hauptsprecher machen ihre Arbeit gewohnt sehr gut. Sie wirken glaubwürdig in ihren Rollen und ihrer Interaktion. Rhea Harder gefällt mir zwar als neue Gaby, aber sie kann natürlich nicht an Veronika Neugebauer heranreichen, die leider 2009 viel zu früh verstorben ist. Die Gastsprecher sind nicht schlecht, aber bis auf Lutz Herkenrath als Tonnen-Toni haben mir die Gastsprecher der Originalversion alle besser gefallen. Von den Gastsprechern der Neufassung gefielen mir Oliver Böttcher als Sascha Tellerwerfer und Volker Bogdan als Konrad Berthold sowie bereits erwähnter Lutz Herkenrath als Tonnen-Toni am besten. Erzähler Wolfgang Kaven gefiel mir nicht ganz so gut, wie Günter König im Original. Zwischenmusiken, Geräusche und Effekte wurden gut ausgewählt und eingesetzt. Bezüglich der Zwischenmusiken hat mir allerdings das Original auch besser gefallen. Fazit | ![]() 55% |
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| Verfasst am: 22.07.2010 |



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