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Folge 017: Die Doppelgängerin

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Erscheinungstermin:
EAN:
EUROPA
1982 (MC) / 9. Februar 2004 (CD)
743219897541 (MC) / 743219897527 (CD)
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75%
Insgesamt sind 2 Rezensionen des TKKG-Site.de - Teams verfügbar. Die Durchschnittsbewertung beträgt 75%.
Rezensionenübersicht
- Es passiert unheimlich viel! von Hauke Preuß
- Mehr Spaß, als bei 85% der neuesten Folgen von Marcus Görner
Es passiert unheimlich viel!Eine Rezension von Hauke Preuß Der Fall beginnt mit der Erpressung von Tarzan und Klößchen: Von ihnen wird Geld gefordert, damit sie ihre Strickleiter zurückerhalten. Im Laufe des Falles kommt es zu zwei weiteren Erpressungen, zu Einbrüchen, Diebstählen und Menschenraub. Die Klassenkameradinnen Inge und Bärbel ähneln sich optisch sehr. Inges Familie ist finanziell schlecht gestellt, Bärbels hingegen ist wohlhabend. Inge kommt in den Besitz von Diebesgut. Der Dieb versucht nun dieses zurückzuerhalten, indem er Inge entführt. Aufgrund der großen Ähnlichkeit wird jedoch Bärbel entführt. TKKG versuchen sowohl Inge als auch Bärbel, die unter einem schlimmen Verdacht fällt, zu helfen. Mir gefällt das Hörspiel, obwohl es an unglaublich vielen Stellen modifiziert ist. Viele Dialoge stimmen zwar mit dem Buch Wort für Wort überein, es gibt aber mindestens ebenso viele Abweichungen. Eine größere inhaltliche Änderung ist beispielsweise Tarzans Fahrt zum Übergabeort für die Strickleitererpressung, die es im Buch nicht gibt, oder die Szene in der Pension Waberina, die zwei Buchszenen vereint. Tarzans nächtlicher Ausbruch vom Internat findet keine Erwähnung und lässt den aufmerksamen Hörer stutzen, warum es keine Probleme gibt, bei der späten Heimkehr. Wie gewohnt hat H.G. Francis beim Umschreiben des Buches darauf geachtet, die Sprecheranteile der TKKG-Mitglieder ausgewogener als im Buch zu gestalten. Daher sind viele Einzelgänge von Tarzan keine mehr: alle oder zumindest ein weiteres TKKG-Mitglied ist mit Tarzan unterwegs. Ich kann mit allen Änderungen sehr gut leben. Das Hörspiel ist eine gute Umsetzung des Buches. Alle wichtigen Handlungen sind enthalten, wodurch das Hörspiel ein wenig überfrachtet an Verbrechen wirkt. Mit dem Buch in Hinterkopf ist dies aber völlig bedeutungslos und stört überhauptnicht. Ich kann mir aber vorstellen, dass dies nicht jeder so sieht, insbesondere ohne Kenntnis des Buches. Sowohl die TKKG-Sprecher als auch die Gastsprecher sind hervorragend. Besonders gut gefallen haben mir Nicolaus König als Ottmar Paulsen und Svenja Pages als Bärbel Zonker. Alexandra Doerks Leistung hat mir ebenso gut gefallen, unter Beachtung der Figurenzeichnung Inges im Buch ich finde sie aber als Inge nicht optimal besetzt. Edwin Funke wird laut Inlay von Hubert Mittendorf gesprochen. Seine Stimme erinnert ein wenig an die von Gerlach Fiedler oder Klaus Dittmann. Ihn hätte ich gerne öfter bei TKKG gehört, da ich derartige Stimmen gerne innerhalb der TKKG-Serie höre. Die Geräuschkulisse enttäuscht genauso wenig wie die Musik. Dabei sind Original- und Neuausgabe von gleich hoher Qualität. Das Covermotiv ist im Hörspiel nicht vertont und passt daher nicht. Fazit | ![]() 90% |
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| Verfasst am: 23.12.2010 |



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