Folge 042: Anschlag auf den Silberpfeil

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EUROPA
1986 (MC) / 11. Juli 2005 (CD)
743219900043 (MC) / 743219900029 (CD)
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Insgesamt sind 3 Rezensionen des TKKG-Site.de - Teams verfügbar. Die Durchschnittsbewertung beträgt 76%.
Rezensionenübersicht
- Fantastischen Sprecher von Marcus Görner
- Ordentlich „Äktschn“ für TKKG von Daniel Merk
- Wer Fahrkarten unterschlägt, der zuckt auch das Messer von Sebastian F. Hill
Ordentlich „Äktschn“ für TKKGEine Rezension von Daniel Merk Ein Fall von Fundunterschlagung, ein entgleister Zug, ein unbekannter Erpresser... Los geht alles in Tims Heimatstadt. Es geht wieder zurück in die Millionenstadt. Auf dem Bahnhof trifft er die verschnupfte Christine Pfad, die ihre Fahrkarte verloren hat. Doch alles suchen hilft nichts, die Fahrkarte bleibt verschollen. Vorerst. Denn als Tim zusammen mit der Frau im Silberpfeil in Richtung Heimat reist, machen sie eine höchst interessante Beobachtung. Angesichts der hohen Ereignisdichte, die durch die inhaltliche Vorlage Stefan Wolfs aber auch durch die Drehbuchbearbeitung H. G. Francis zustande kommt, hat Langweile nicht die geringste Chance - wie eigentlich bei kaum einem TKKG-Klassiker. So vollgepackt wie diese Episode ist, so konstruiert ist sie an vielen Punkten aber auch. Zufälle häufen sich hier in einem Maß, das man getrost als unrealistisch bezeichnen darf. Und trotzdem: als langjähriger Hörer der Reihe ist man derartiges zur Genüge gewohnt und solange der Unterhaltungswert andererseits auf einem so hohen Niveau liegt wie hier, kann man darüber getrost hinwegsehen. Die Begegnung mit einmaligen Charakteren trägt gewiss gleichermaßen dazu bei wie die Dialoge, die man nicht immer ganz ernst nehmen darf und auch wirklich nicht sollte (manches wirkt hier nüchtern betrachtet doch mal unfreiwillig komisch). Gepaart mit hochkarätigen Sprechern ergibt sich dadurch ein Hörvergnügen sondergleichen. Hier ist wirklich der gesamte Cast großartig, ganz besonders stechen aber Ursela Monn als Fotografin Rawitzky, Oliver Rohrbeck als Nitschl und Christian Stark als Erich Jesper heraus. Locker-leichte Musiken zwischen den einzelnen Szenen schafft problemlos eine Stimmung, wie sie in den neuen Folgen leider nur selten mal noch anzutreffen ist. Fazit: Obgleich der Plot in vielerlei Hinsicht nicht das Gelbe vom Ei ist (zu konstruiert und zufallsbeladen), gelingt es dennoch für TKKG-Verhältnisse hervorragend zu unterhalten. Denn die Handlung bietet genug Stoff und mitsamt der einprägsamen Figuren mit erstklassigen Sprechern im Hintergrund dürfte sich ein sehr kurzweiliges Hörvergnügen für alle Fans der Reihe ergeben. | ![]() 70% |
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| Verfasst am: 12.03.2010 |



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