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Folge 114: Die Sekte Satans

Label:
Erscheinungstermin:
EAN:
EUROPA
8. Februar 1999
743216206346 (MC) / 743216206322 (CD)
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8%
Insgesamt sind 4 Rezensionen des TKKG-Site.de - Teams verfügbar. Die Durchschnittsbewertung beträgt 8%.
Rezensionenübersicht
- Die berüchtigte Sekten-Folge von Alexander Scherfling
- Furchtbares Hörspiel von Hauke Preuß
- Heil dir Satan, sei mit uns bei Tag und bei Nacht! von Marcus Görner
- TKKG-Trash in Reinform von Daniel Merk
Furchtbares HörspielEine Rezension von Hauke Preuß Auch in diesem Fall zeichnet sich der TKKG-Autor Rolf Kalmuczak nicht nur für die Buchvorlage sondern auch für das Hörspielscript verantwortlich. War er 1998 beim Buch zu bequem größere Anpassungen vorzunehmen gegenüber der aus den 80ern stammenden Vorlage, erkennt man den Fall nur noch in groben Zügen wieder. Das Buch war auch nicht der Bringer, was jedoch besonders an den unglücklich zusammengefügten Fällen lag, die spürbar aus unterschiedlichen Schaffenszeiten stammen. Im Buch kamen TKKG gefühlt nur am Rande vor und von der Bande hatten Karl und Klößchen gar keine Funktion. Ihr Text lag bei nahezu Null. Diesen Umstand hat Kalmuczak beim Hörspiel glücklicherweise aufgehoben: TKKG sind fast von Anfang an zusammen unterwegs. Die Geschichte wurde kräftig aufpoliert: Karl ist ständig mit seinem Handy zugange und meldet sich mit lustigen Sprüchen. Dieser Part gefällt. Etwas komisch waren die vielen Anrufe von Kommissar Glockner, der TKKG informieren möchte aber in hellseherischer Manier zu einem bestimmten Kfz-Kennzeichen sofort den Halter weiß. Die Unterschiede zum Buch sind mannigfaltig und permanent anzutreffen. Eine Auflistung ist kaum möglich. Man müsste vielmehr das Hörspielskript vorliegen haben und dazu die Buchstellen danebenlegen, ggf. gekürzt. Alles andere würde dem nicht gerecht werden. Der Tiefpunkt des Hörspiels sind die Szenen mit den Satansjüngern. In der Vorlage haben sie bereits einen an der Klatsche, doch die Dialoge sind nicht so abartig übertrieben dämlich und peinlich. Sie sind außerdem nur von einmaliger kurzer Dauer. Das Hörspiel kennt gefühlt nichts anderes. Einfach grausam. Ebenso schlimm sind die ausführlicheren Gangsterdialoge. Sie sind schier endlos und erklären alles auf einmal. Im Buch gibt es da mehr Abwechslung und die Informationen treffen stückweise ein. Mit den Sprechern bin ich im Groben zufrieden. Woody Mues schluchzen ist nicht überzeugend, doch man merkt ihm die Mühe an und in anderen Bereichen nimmt man ihn die Rolle des siebenjährigen Jungen ab. Manou Lubowski hat eine furchtbare aufgesetzte Lache. Die Musik und vor allem die Geräusche sind großartig. Selbst Gespräche werden musikalisch begleitet. Hier steckt richtig viel Arbeit und Mühe drin. Großartig! Das Cover passt zum Buch; mit dem Hörspiel hat es nichts gemein. Schade. Fazit | ![]() 10% |
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| Verfasst am: 24.08.2011 |



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