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Folge 116: Klassenfahrt zur Hexenburg

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EUROPA
9. August 1999
743216550043 (MC) / 743216550029 (CD)
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75%
Insgesamt sind 3 Rezensionen des TKKG-Site.de - Teams verfügbar. Die Durchschnittsbewertung beträgt 75%.
Rezensionenübersicht
- Spannendes Hörvergnügen ohne Klassenfahrt! von Florian Lichtenstern
- Die Haarlocke von Pamela Anderson von Hauke Preuß
- Diese Über-100-Folge bietet Hörvergnügen! von Alexander Scherfling
Die Haarlocke von Pamela AndersonEine Rezension von Hauke Preuß Das Hörspiel beginnt packend mit einem Polizeieinsatz. Diese Anfangszene ist actionreicher als im Buch – denn da wird sie nur nacherzählt. Die Fakten haben sich allerdings geändert. Der gesuchte Verbrecher ist auch verwandelt: Statt einer chirurgischen Veränderung wird er zum Meister der Maske und statt Tattoo hat er nur neun Zehen als eindeutiges Kennzeichen. Die TKKG-Bande wird von Waldemar Döring eingeladen, ein Wochenende mit dem „Club der Tollkühnen“ zu verbringen. Im Buch nennt sich dieser „Club DGIAS – Der Gefahr ins Auge sehen“. Die dortigen Ereignisse erleben im Buch nur Gaby und Tim, die aus anderen Gründen die Pfingstferien teilweise dort verbringen. Das Finale ist stark verändert. Auch wegen der anderen Charakterisierung des gesuchten Verbrechers. Was mit Gaby passiert ist deutlich drastischer. Es wird anders als im Buch Rauschgift gefunden. Das liegt an der Kürzung und dem anderen Transport der heißen Ware. Die titelgebene Klassenfahrt wird wohl nur noch wegen des Titels eingebunden. Eigentlich ist es eine Fahrt des Mädchengymnasiums, aber die Jungs der TKKG-Bande dürfen dennoch mit. Der Grund ist nicht ansatzweise so einleuchtend wie im Buch. Bei den aufgebohrten und stark veränderten Dialogen und Reihenfolgen werden neue Medien und Automarken genannt, Spitznamen sowie Personen. Außerdem ändern sich einige Vornamen. Pamela Anderson wird übrigens erwähnt. Die Gangster wollen vom Balkan kommen, was bei TKKG in späteren Werken tatsächlich der Fall ist, hier jedoch nur eine List. Kalmuczak scheint Fan der Bundesbahn zu sein. Diese wurde am 1. Januar 1994 aufgelöst. Bei Erscheinen des Hörspiels lag das schon mehr als 5 Jahre zurück. Im Buch gibt es diesen Hinweis übrigens nicht. Beim Cover ist das Hilfe-Graffiti auf der rückseitigen Fensterscheibe des Busses entfernt worden. Das passt besser. Bis auf ein Musikstück gegen Ende des fünften Tracks eine schöne Untermalung. Die Geräusche sind ebenfalls ordentlich. Zu dieser Zeit macht in diesem Bereich EUROPA selten Fehler. Bei den Sprechern sieht es genauso aus und Lutz Mackensy ist grandios gut. Fazit | ![]() 75% |
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| Verfasst am: 03.08.2011 |



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