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Folge 126: Teddy Talers Höllenfahrt

72%
Insgesamt sind 2 Rezensionen des TKKG-Site.de - Teams verfügbar. Die Durchschnittsbewertung beträgt 72%.
Rezensionenübersicht
- Ohne wirkliche Highlights von Hauke Preuß
- Ein spätes Highlight der Hörspielserie von Alexander Scherfling
Ein spätes Highlight der HörspielserieEine Rezension von Alexander Scherfling Gaby findet zufällig ein Aktenblatt des Oberstaatsanwalts mit Angaben über den künftigen Stiefvater Bronk ihrer Freundin Nadine, deren Mutter bald heiraten will. Bronk, ist offenbar in Verbrechen verwickelt und will ins Drogengeschäft einsteigen. Bei der Fahrt zu Nadine kommt die TKKG-Bande an einem Unfall-Tatort vorbei. Der Fahrer hat Fahrerflucht begangen. TKKG hören zwei unterschiedliche Aussagen von zwei Zeugen bei der Polizei vor Ort mit. Ein Zeuge nennt eine Automarke, die auch Bronk fährt… „Ja, gibt es das wirklich noch? Eine originelle und gut gemachte TKKG-Folge mit unvorhersehbarer Auflösung“, mag sich so mancher Fan damals gedacht haben, als die Folge Anfang des neuen Jahrtausends als Nr. 126 erschien. Denn ein Großteil der 40 vorhergehenden Folgen waren einfach nur noch Mittelmaß oder schlecht. Die guten Folgen konnte sich der irre Bosnickel an seiner fehlenden Hand abzählen. Doch hier ist unerwartet ein Highlight geglückt, das sogar fast Klassiker-Qualitäten aufweist. So wurden viele typischen TKKG-Fehler vermieden. Endlich gibt es mal wieder nur einen Fall in einer Folge und es entsteht Spannung während der Hörspielhandlung. Zwar gibt es einige wenige Verbrecherdialoge, aber die stören diesmal nicht. Ungewöhnlich ist, dass Tim dem Verdächtigen eine Chance einräumen will und ihn sympathisch findet. Die Auflösung ist innovativ. Allerdings stellt sich mir die Frage, wie Tim plötzlich auf die Lösung kommt. Ein Geistesblitz? Das Cover zeigt eine spektakuläre Szene vom Anfang der Hörspielhandlung. Es ist sicherlich ein Eyecatcher. Bei der Sprecherriege gibt es diesmal ein Novum: Es gibt keinen Erzähler in der Folge. In der Sprecherliste wird allerdings Wolfgang Kaven als Erzähler genannt. Während des Hörens wird der Erzähler allerdings auch nicht vermisst. Die Geschichte ist so aufgebaut, dass sie keinen Erzähler braucht. Warum kommt das nicht öfters vor? Von den namhaften Gastsprechern haben mir Heidi Schaffrath als Michaela Löbl, Celine Fontanges als Klara Usig, Douglas Welbat als Matuschke und Fabian Harloff als Unfallzeuge am besten gefallen. Weniger gefallen hat mir, aufgrund ihrer Stimme, Marita Fliege als Nadine. Die vier Hauptsprecher sind gut bis befriedigend in ihren Rollen. Ich höre sie nach wie vor gerne. Musikalisch wird der gute Europa-Durchschnitt präsentiert. Ein unbekanntes Musikstück (aus dem Radio) ist mit Gesang und klingt sehr nach den 70’er Jahren. Leider wird der Interpret oder die Gruppe in der Hülle nicht genannt. Geräusche und Effekte sind wieder erstklassig. Fazit | ![]() 85% |
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| Verfasst am: 05.12.2010 |



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