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Folge 174: Doppelgänger auf der Rennbahn

66%
Insgesamt sind 3 Rezensionen des TKKG-Site.de - Teams verfügbar. Die Durchschnittsbewertung beträgt 66%.
Rezensionenübersicht
- Wo ist die Kurzweil der alten Tage hin? von Daniel Merk
- Das Remake ist besser als das Original! von Alexander Scherfling
- Köpfchen statt Gewalt von Hauke Preuß
Köpfchen statt GewaltEine Rezension von Hauke Preuß Der Klappentext von André Minnigers neuestem TKKG-Hörspiel erinnert stark an „Wer raubte das Millionenpferd?“. Die Geschichte verläuft letzten Endes anders, als die 33. Hörspielfolge. Sehr ähnlich ist jedoch der Humor. Der kann als regelrecht „serientypisch“ bezeichnet werden, was als Kompliment zu verstehen ist. Selbst die Gespräche zwischen TKKG sind immer unterhaltsam. Minninger legt viel Wert auf die Einteilung: Wer bei TKKG für was zuständig ist und welche Sprüche zu wem passen. (Wobei Klößchen zur Abwechslung dem „Häuptling“ Tim Wissen voraus hat.) Ganz im Sinne des Original Autors Rolf Kalmuczak, mit diversen gewollten Abweichungen zum Originalkonzept (vgl. Klößchen), die frischen Wind in die Serie bringen. Gleiches gilt für den Sprachgebrauch. Der ist zwar in Relation gemäßigt, geht aber in die gleiche Richtung: Die Bösen hauen unsympathische Sprüche raus und Tim entgegnet entsprechend, jedoch gewaltlos. Tims Vorgehen hat sich geändert: Statt mit Gewalt und Lauschaktionen werden nun Fallen mit Köpfchen gestellt. Lobenswert! Die TKKG-Sprecher sind auf einem gewohnt hohen Niveau. Gleiches gilt für die vielen Gastsprecher. Regina Lemnitz ist zum ersten Mal in einem TKKG-Hörspiel zu hören. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Ihre Rolle ist nicht so kauzig wie zum Beispiel viele ihrer Synchronrollen als Whoopi Goldberg oder in anderen Hörspielen. Dies beweist ihre Wandlungsfähigkeit. Henry König ist wieder einmal als Hermann Sauerlich zu hören und Edgar Bessen als Kommissar Glockner. Es immer wieder schön, wenn es klappt die selben Rollen mit den gleichen Sprechern zu besetzen. Musikalisch zeigt sich EUROPA von seiner besten Seite. Das Niveau ist sehr hoch, ohne irgendwelche Aussetzer. Besonders darf sich der langjährige Fan über viele altbekannte Titel freuen. Das Cover zeigt eine Schlüsselszene des Hörspiels. Die unmittelbar hinter dem Pferdeanhänger stehende Person verfügt über eine Eigenschaft, die ich bei einem Hörspiel (mit Ausnahme der Persiflage „Die Ferienbande“) noch nicht gehört habe: Sie kann nicht sprechen. Dieser Umstand wird zusammen mit dem zu sehenden Geschehen sehr wichtig. Fazit | ![]() 95% |
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| Verfasst am: 25.09.2011 |



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