TKKG: Das Geheimnis um die rätselhafte Mind-Machine

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Rezensionenübersicht
- Nah am Original von Hauke Preuß
Nah am OriginalEine Rezension von Hauke Preuß TKKG möchte einen zweitägigen Ausritt in den Wald machen ohne moderne Hilfsmittel. Das erlauben zunächst die Eltern, obwohl die Kinder kaum Reiterfahrung haben. Wer stellt unter solchen Voraussetzungen denn bitte Pferde? Verboten wird am Ende der Ausritt sowieso, da in letzter Zeit einige Kinder verschwunden sind. Als auch Nadine und Kevin, der eine geheimnisvolle Mind-Machine erfunden hat, fehlen, beginnen TKKG zu ermitteln. Sandra Schönbein hat auf Basis des Drehbuchs das vorliegende Werk verfasst. Es ist nicht ihre einzige Filmumsetzung. Für die Vorstadtkrokodile hat sie beispielsweise ebenfalls ein Buch verfasst, bei dem ihr Name auf dem Cover steht und kein Pseudonym (hier: Stefan Wolf). Die Wortwahl ist sehr an Rolf Kalmuczaks Schreibe angelehnt. Die Charakterisierung von TKKG ist frisch und durchaus konform. Zu Tims Eigenschaften wird ergänzt, dass er Basketball spiele und im Fitnessraum des Internats trainiere, den es nur in diesem Buch gibt. Karl ist in diesem Abenteurer ein begeisterter Bastler und Erfinder sowie Computerexperte, der sich in fremde Systeme hacken kann. Neben dieser Änderung beliefert der Schokoladenfabrikant Sauerlich über Georg seinen Sohn mit Schokolade. Bei Rolf Kalmuczak hieß es nur, der Chauffeur Georg würde diese Klößchen geben, über das Zutun seines Vaters war nichts bekannt. Weiterhin wird Sauerlich als Marke angegeben. Der Original-Autor gibt dies nie so an. Der Jaguar der Sauerlichs ist übrigens plötzlich silber. Glockners Assistent Bienert, Wespe genannt, trägt wie beim „echten“ Stefan Wolf ausgeflippte Klamotten, doch wird dort sein Alter mit 28 angegeben, hier mit 30. Die Schulaula, ist in einem großen alten Gebäude untergebracht. Sicherlich auf dem Internatsgelände. Irritiert hat mich Karls Aussage, dass die Bahn für Gaby und ihn bald fahre. Das passt gar nicht zu den Schilderungen Kalmuczaks. Im nächsten Kapitel wird eine Fahrt mit dem Schulbus zur S-Bahn-Station beschrieben. Kurios, dass der Schulbus nicht mehr in Gabys Straße fährt. Im Internat leben gar Lehrer mit ihren Familien im sogenannten Pauker-Silo. Rolf Kalmuczak schrieb öfters explizit, dass dort nur die Singles leben würden. Ebenfalls leben im Haupthaus bei Kalmuczak nur die Schüler der Unter- und Mittelstufe, Schüler bis zum 14. Lebensjahr. In diesem Buch heißt es, Kevin, mit 16 in der zwölften Klasse, wohne ein Stockwerk über Tim und Klößchen. Das Haupthaus wird in einigen Details ebenfalls anders geschildert und im Adlernest befindet sich ein TV-Gerät mit Videorekorder. Das Buch bezieht sich auf eine frühere Entführung von Gaby. Die Frage ist nur: welche? Fazit | ![]() 70% |
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| Verfasst am: 22.07.2011 |



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