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90%
Insgesamt ist 1 Rezension des TKKG-Site.de - Teams verfügbar. Die Durchschnittsbewertung beträgt 90%.
Neues Update: No risk, no fun!Eine Rezension von Hauke Preuß „No risk, no fun“ wird nicht nur in diesem Band von Tim Carsten gesagt, sondern auch in anderen Neuausgaben. Dies scheint auch für den Autor Herbert Friedmann zu gelten, der auf Basis von Rolf Kalmuczaks Erstausgabe diese Version schrieb. Mir missfällt das erste Kapitel total. Nach diesem Ausrutscher geht es jedoch schnell bergauf. Zu Beginn diskriminiert Friedmann mittels Tim Klößchen ständig sehr grob. Tim betrachtet sich selbstverliebt im Spiegel und zeigt seinem Lehrer den Stinkefinger. Besonders ersteres bestürzt mich. Es gibt viel Positives zu melden. Mir gefällt Karls Sprachwahl, die Begriffe aus der Softwarewelt verwendet. Die Dialoge sind gleichmäßig aufgeteilt und jeder der TKKG-Freunde hat Wichtiges zu sagen. Die Geschichte ist nicht mehr so sehr auf Tim konzentriert. Außerdem gibt es mehr wörtliche Rede, was den heutigen Lesegewohnheiten der Kinder mehr entspricht. Tarzans Gedankenwelt bleibt etwas mehr verborgen, besonders seine Nervosität wird nicht so intensiv geschildert. So werden Erzählertexte in wörtliche Rede gewandelt. Karl darf zum Beispiel öfters Hintergrundinformationen, die früher der Erzähler lieferte, beisteuern. Wie in der Erstausgabe ist Klößchen noch kein Teil der Detektivbande. Tim überlegt in diesem Buch über seine Vorurteile gegenüber Klößchen, weil er dick und unsportlich ist und über seine zu Gaby, die sportlich ist, aber ein Mädchen. Aus diesen Gründen hielt er beide als Detektive ungeeignet. Natürlich lässt Tim Klößchen mitmachen und dieser überzeugt mit tollen Ideen. So ist TKKG ein richtig starkes Team! Tim denkt dann an seine Mutter, die ihn eingeschärft hat, Menschen nicht immer nach Äußerlichkeiten zu bewerten, was er bei Klößchen getan hat (Dick = Doof). Eine schöne Moral. Friedmann erlaubt sich erneut einen Seitenhieb an Rolf Kalmuczak: Hässliches Gesicht heißt nicht gleich Verbrecher. Ich bin gespannt, wie die späteren Bücher neu geschrieben werden. Das kann noch sehr spannend werden! Tim und Gaby sind übrigens noch kein Paar und daher ist Tim noch so verlegen wie in der Erstausgabe von Rolf Kalmuczak. Besonders als Gaby ihn küsst (nicht in der Erstausgabe!). Am Ende wird geklärt, welcher Art die Freundschaft von Gaby und Tim ist. Zum ersten Mal ist es inhaltlich passend, dass Tim veraltete Technik hat: Er kann aus diesem Grund kein Foto von den Bilderdieben machen. Da er nur über Klößchens Laptop via UMTS Internet hat, schreibt er darüber seiner Mutter eine Mail, die im Buch abgedruckt ist. Das finde ich klasse. Schön ist auch die frühe Betonung der wichtigen Beziehung zu Tims Mutter. Es gibt eine lustige Szene mit TKK und Georg, dem Chauffeur der Sauerlichs, in der es so vorkommt, als wäre Karl Justus Jonas von den drei ??? und Georg wie der Chauffeur Morton. Ein Highlight. Die Illustrationen sind teilweise wirklich gelungen. Es werden aber immer wieder nur einzelne Gegenstände dargestellt wie ein Motorradhelm, der dann fast eine halbe Seite ausfüllt. Sowas ist nichtssagend und verschenktes Potenzial. Fazit | ![]() 80% |
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| Verfasst am: 10.12.2010 |