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Insgesamt ist 1 Rezension des TKKG-Site.de - Teams verfügbar. Die Durchschnittsbewertung beträgt 75%.
Aufgeklärt, kurz und bündigEine Rezension von Hauke Preuß Gabys Vater, Kommissar Glockner, zieht die TKKG-Freunde ins Vertrauen. TKKGs Mitschüler und Freund Volker ist entführt worden. Nun verhofft sich Emil Glockner Anhaltspunkte von den Unzertrennlichen. Doch rechnet er nicht damit, wie sehr sich die Kinder um ihren Freund sorgen und selbst anfangen zu ermitteln… Herbert Friedmann, der Autor der Neuausgabe, zieht Rolf Kalmuczaks (Autor der Erstausgabe) Vorurteile erneut durch den Kakao: Anstelle eines – laut Gaby – nach einem Verbrecher aussehenden Italieners schildert der neue Autor den Italiener sehr sympathisch. Tim weist Gaby nicht mehr darauf hin, dass Verbrecher nicht wie solche aussehen müssen, jedenfalls nicht nach (Rolf Kalmuczaks) gängigen Klischees. Hier sagt Tim: „Wenn Verbrecher wie Verbrecher aussehen würden, wäre es auch leicht, sie zu finden.“ Der neue Autor echauffiert sich über den Umstand der ständigen Warterei auf Ergebnisse von Tarzan, Pardon Tim. Denn mit seinen Alleingängen lässt er seine Freunde als Beobachter zurück. Gaby ist nun emanzipiert genug, um sich dagegen zu wehren und Tim zu begleiten: „Voll krass, immer sollen wir irgendwo rumstehen und warten“, sagte Gaby. Gaby ist nun folglich häufig mit Tim unterwegs. Sie berichten sogar gemeinsam von dem Hellseher. Dabei wissen sie – anders als im Original – sogar, wie viel Geld er erhalten hat. Seinen Namen erfährt Klößchen in leicht abgewandelter Form wie das Au-pair-Mädchen der Krauses in der Erstausgabe. Somit wird Klößchen besser integriert und bedeutender für den TKKG. Karl sorgt für erklärende Zusammenfassungen, damit junge Leser den Faden nicht verlieren. Eine schöne Angelegenheit. Das Buch enthält zwei „Fehler“, die mich besonders stören: Es wird auf die milchig-grauen Augen des blinden Hellsehers am vorherigen Abend Bezug genommen. Doch am vorherigen Abend fehlt die Beschreibung der Augen. In der Erstausgabe ist sie vorhanden. In der Neuausgabe ist ein Satz so umformuliert, wodurch er besagt, dass alle Schlafräume im Internat nur noch zwei Betten etc. fassen. Im Original bezieht sich das nur auf das Adlernest. Ich bin gespannt, ob dieser Fehler behoben wird oder bei allen zukünftigen Erwähnungen der Nachbarbuden darauf geachtet wird, maximal zwei Bewohner zu nennen. Bis heute verstehe ich nicht, warum Friedmann Straßennamen teilweise ändert, aber die Namen von Personen, die eher eine Modernisierung bräuchten, nicht. Eine Ausnahme gibt es. Statt mit Wilfried wird diese Person von seiner Freundin mit „Winni“ angesprochen. Gerhard Schröder hat einige gute Illustrationen geliefert, die bei TKKG nicht ganz kongruent zu den Beschreibungen sind. Besonders gut hat mit die Illustration von TKKG und Kommissar Glockner gefallen. Die unterscheidet sich sehr von Reiner Stoltes Vorstellung der Personen. Fazit | ![]() 75% |
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| Verfasst am: 23.12.2010 |