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Insgesamt ist 1 Rezension des TKKG-Site.de - Teams verfügbar. Die Durchschnittsbewertung beträgt 70%.
Indizien sammeln wie im TKKG-ComputerspielEine Rezension von Hauke Preuß Der Buchtitel hat Ähnlichkeiten mit „Alarm im Zirkus Sarani“. Dort geht es zwar nur nebenbei um gefährliche Tiere, aber genau dieses Thema hat sich Martin Hofstetter für dieses TKKG-Abenteuer ausgesucht. Gleich zu Beginn spaziert ein Eisbär im Zoo herum. Gefahr durch Bären gab es bei TKKG bereits. Beispielsweise ist Gaby in „Vergebliche Suche nach Gaby“ vor einem Braunbären auf der Flucht. Was mich etwas irritiert ist die gegensätzliche Darstellung zwischen den alten Büchern und diesem. Bei Rolf Kalmcuzak (alias Stefan Wolf) war ein entflohener Bär gleich eine riesige Gefahr und das Spannungspotenzial wurde stets ausgenutzt. Außerdem gab es Wissenswertes über das Tier sowie die Einfangmethoden. Dabei wurde auf die Wirksamkeit von Betäubungsgewehren eingegangen. Es viele Faktoren, die zu beachten sind. Selbst bei einem Volltreffer kann noch eine ernstzunehmende Gefahr vom Tier ausgehen, gerade durch den Treffer selbst. Die Betäubung zeigt logischerweise nicht augenblicklich die Wirkung wie ein sofortiges K.O. Bei Hofstetter ist das anders. Der Eisbär ist nur wenige Schritte entfernt, richtet sich auf. Es folgt der Schuss und augenblicklich ist die Situation entschärft: Der Bär schläft. TKKG sind bei seinem ersten Autor stets sehr auf den Tierschutz bedacht. In diesem Buch kann es Tim gar nicht erwarten, auf Wildschweinjagd zu gehen. Auf notwendige Vorsichtsmaßnahmen (Krankheitsübertragung trotzt gebratenen Fleisches) wird nicht eingegangen. Erst am Ende schwenken alle wieder auf den Tierschutz ein. Hofstetters Schreibstil unterscheidet sich besonders zu Beginn auffällig von dem anderer TKKG-Autoren. Das bringt Abwechslung in die Reihe. Lautmalerei gibt es allerdings wie bei Stefan Wolf. Der Autor bleibt selbstverständlich den Grundcharakteristika der vier Freunde treu. Besonders gut gefällt mir der Hinweis auf Tims Morgenlauf. Ebenso habe ich mich gefreut, als Gaby ihren Vater „Papi“ nennt. Das habe ich regelrecht vermisst. Dagegen fällt folgender Satz negativ aus: „Gaby hatte Oskar vorher im Garten hinter ihrem Haus abgesetzt […]“ Gaby wohnt nach den früheren Bänden zwar in einem Haus (Geschäft im Erdgeschoss, Wohnung darüber), aber dieses hat einen Hinterhof und keinen Garten. Karl, der Computer, darf über Geparde referieren und einige weitere Fakten vortragen. Ich mag es, wenn Karl etwas mehr über ein Thema sagt und somit Wissen kurz und bündig vermittelt wird. Das Smartphone leitet TKKG gute Dienste. Karl fotografiert und filmt damit alles. Später wird das Material gesichtet und genau analysiert. Damit sammeln die Detektive wie in den ersten TKKG-Computerspielen handfeste Hinweise. Auch in diesem Buch gibt es eine Behauptung, die angezweifelt werden kann: Klößchen soll Wildscheinen „bestimmt“ noch nicht näher als zehn Meter gewesen sein. Bei so vielen Fällen in freier Natur und auf der Spur von Wilddieben ist es nicht unwahrscheinlich. In diesem Fall für TKKG übernachtet die gesamte Bande bei Sauerlichs. Inklusive Gaby. Früher war es in der Regel so, dass nur Tim mit Klößchen dort nächtigten, da Karl relativ unabhängig war. Ein Treffen stellte somit kein Problem dar. Für Tim und Klößchen bedeutete das Übernachten bei Willis Eltern oder Karls jedoch Freiheit von den Internatsregeln. Leider enthält das Buch (zumindest in der Erstauflage) einige Grammatikfehler. Kleine Illustrationen versüßen das Lesen. Fazit | ![]() 70% |
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| Verfasst am: 13.11.2011 |