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Insgesamt ist 1 Rezension des TKKG-Site.de - Teams verfügbar. Die Durchschnittsbewertung beträgt 100%.
Früher war alles andersEine Rezension von Hauke Preuß Mit dem Geburtstagsgeschenk von Klößchens Eltern – ein Fernglas – wollen sich Tarzan und das Geburtstagskind im Naturschutzgebiet seltene Tiere aus nächster Nähe anschauen. Dabei beobachten sie wie ein Wilderer einen Mäusebussard in der Schonzeit schießt. Natürlich nehmen die TKKG-Freunde es mit den Trophäenjägern auf ... Der TKKG-Autor Rolf Kalmuczak versucht mit alten Denkweisen aufzuräumen, die heute absolut überholt sind. Wie bereits im letzten Band (Frauen haben nur eine halbe Stimme) gibt Klößchen hier ebenfalls einen Anlass, die neuen Regeln der emanzipierten Frau darzulegen. Kalmuczak schien dies ein wichtiges Anliegen zu sein, den jungen Lesern einzubläuen, wie Frauen und Mädchen in der modernen Gesellschaft zu behandeln sind. Klößchens aktuelle Aussage lautet: Frauen sind weniger wichtig. Tarzan weist seinen Freund natürlich zurecht. Das Alter des Buches lässt sich auch am Fräulein ablesen, welches immer wieder verwendet wird und der Verwendung von Schulbänken im Internat. Besonders beeindruckt hat mich, dass Klößchen am 17. Juni, laut dem Buch einem Feiertag Geburtstag hat. Da dachte ich zunächst, dass die Bayern noch einen Feiertag mehr hätten als angenommen. Wikipedia verriet mir dann jedoch die wahren Hintergründe: Von 1954 bis 1990 war der 17. Juni in der Bundesrepublik Deutschland (BR) der Tag der deutschen Einheit (kleines „d“) zum Gedenken eines Volksaufstandes in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 17. Juni 1953. Es ist übrigens Klößchens 13. Geburtstag. In den vorherigen Bänden war er jedoch bereits 13. Im dritten wird dies beispielsweise direkt genannt. Der Autor versucht in jedem Buch viele Werte zu übermitteln. Ein sehr beliebtes Thema bei ihm ist die Ehe. Wie sie aussehen sollte und wie die Realität sein kann wird in einem Gespräch zwischen Tarzan und Klößchen ermittelt. Der Titel der spannenden Geschichte wird wie auch beim vorherigen Band (Rätsel um die alte Villa) im Buch erwähnt. Hier sogar gleich zwei Mal. Das finde ich klasse, denn so merkt man, dass die Titelwahl kein Zufall ist. Damals passten bei Pelikan der Buchtitel und Klappentext der Vorankündigung zu Inhalt und waren nicht nur 5% des Buches. Die Geschichte hat immer wieder äußerst packende Stellen und auch romantische. So kommt es zum ersten Bussi (Kuss auf die Wange) zwischen Tarzan und Gaby und Gaby horcht Tarzan auch aus, was er von anderen Mädchen hält und wie seine Traumfreundin aussehen müsste. Ich habe mich königlich amüsiert. Tarzan ist der Aggressor schlechthin. Im vorliegenden Werk handelt er nicht nur in Abwehr, sondern auch im Angriff und begründet alles mit dem Tierschutz. Das man wütend wird ist ja o. k., aber die Gewalt sollte deswegen nicht gut geheißen werden. Denn besser macht es nichts. Insgesamt ist es jedoch möglich über seine Ausbrüche hinwegzusehen. Im Vergleich zu späteren Folgen ist es harmlos. Immerhin wird nicht ständig Tarzans Gedankengang verraten, was er wem antun würde, wenn die Person Gaby anrühre. Das geht im neunten Band leider jedoch schon los. Beim Finale rechnet Tarzan gar mit einem Bösewicht ab, der Karl übelst verdroschen hat. Genüsslich schildert der Erzähler, wie dem Unhold das Schlüsselbein gebrochen wird – durch eine unsanfte Landung. Es ist eine Spezialität von Stefan Wolf, alias Rolf Kalmuczak, die bösen für Ihre Taten schlussendlich Leiden zu lassen und dem Leser somit Genugtuung zu verschaffen. Fazit | ![]() 100% |
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| Verfasst am: 15.07.2010 |