
Sämtliches Bild und Textmaterial wird mit freundlicher Genehmigung der Random House Verlagsgruppe / cbj Kinder- und Jugendbücher verwendet.

100%
Insgesamt ist 1 Rezension des TKKG-Site.de - Teams verfügbar. Die Durchschnittsbewertung beträgt 100%.
Ein lustiger Spruch jagt den nächstenEine Rezension von Hauke Preuß Seit einigen Monaten treibt ein Feuerteufel in der südlichen Umgebung der TKKG-Stadt sein Unwesen. Hauptsächlich sind Gebäude der Versicherung betroffen, für die der Vater eines Klassenkamerads von TKKG arbeitet. Als TKKG den Bauer Farnhauser beim „warmen abreißen“ seiner Scheune beobachten beginnt die Jagd.
Das vorliegende Buch scheint zusammen mit Band elf geschrieben zu sein. Bereits im vorherigen Buch nimmt das kleine Örtchen Dengenbach eine größere Rolle ein. Noch erscheint die TKKG-Stadt nicht absolut fiktiv zu sein. Es lässt sich gut München als TKKG-Stadt vorstellen. Wegen der Größe der Stadt und der ländlichen Umgebung sowie der Nähe zu Bergen. All dies schilderte der Erzähler in den vorherigen Bänden. In diesem Buch wird vornehmlich die südliche Umgebung, das was hinter dem Internat liegt, erkundet. Abgesehen von den lustigen Dialogen gibt es auch jede Menge süffisante Schilderungen, die natürlich klischeehaft daherkommen. Mit einem Augenzwinkern macht das Lesen aber dadurch noch wesentlich mehr Spaß. Der einzige Wehmutstropfen sind die überflüssigen Gangster-Dialoge. Glücklicherweise sind den Brandlegern keine ganzen Kapitel gewidmet. Es sind nur drei Kapitelteile, bei denen auch jeweils andere Charaktere gezeigt werden. So darf der Leser dem Feuerteufel bei der Arbeit zusehen. Neben Informationen zum gezielten Abbrennen von Gebäuden erfährt der Leser viel über Wünschelruten und die Gaunersprache. Zum ersten Mal kopiert sich Stefan Wolf, alias Rolf Kalmuczak, selbst: Kommissar Glockner schildert den exakten Vorgang der Straftat des Bauern Fanhauser in Band fünf - Das Phantom auf dem Feuerstuhl: [...] “Indem er eine brennende Kerze in seine heugefüllte Scheune stellt. Ich hatte so einen Fall. Es ging um einen Bauern. Er war verschuldet. Eines Tages erhöhte er die Versicherungssumme seiner Scheune beträchtlich. Wenig später saß er in fröhlicher Runde im Gasthaus. Und plötzlich kam die Nachricht, seine Scheune brenne. [...] Während er unter Zeugen war, brannte die Kerze nieder. Das Heu fing Feuer. Schon stand alles in Flammen.“ Dem Buch ist, wie seinen Vorgängern, die Entstehungszeit anzumerken. Gaby ist ein junges Fräulein und von den Eltern droht bei schwerwiegendem Missverhalten prügel. Die Anzeichen sowie die Klischees gegenüber Stadtstreichern und Motorradfahrern halten sich jedoch in Grenzen. Die Handlung ist klar auf die Jagd nach dem Feuerteufel ausgelegt. Dem Lektorat bei omnibus ist wieder ein Tippfehler passiert und von der Pelikan Ausgabe sind zwei Fehler übernommen worden. Es gibt erneut eine Ortsbezeichnung, die mal mit und mal ohne Bindestrich geschrieben wird. Der gröbste Fehler ist jedoch inhaltlicher Art: TKKG werden von zwei Motorradfahrern deren Freundinnen gestört. Zunächst erfährt man nur den Namen eines der Mädchen, welches Karl erkennt. Als TKKG die Namen der Motorradfahrer wissen wollen, spricht das Mädchen von ihrer Freundin Susi, mit der sie bei den Kradfahrern war (siehe Seite 138). Später heißt sie mit Vornamen Renate (siehe Seite 160). Susi scheint folglich ein Versehen des Autors zu sein, der bisher nicht korrigiert wurde. Bei einer Neuausgabe im cbj avanti wird der Fehler (hoffentlich) nicht enthalten sein. Die Coverillustration zeigt TKKG zusammen mit Kommissar Glockner und dem Polizisten Lettenbeck, die den Bauern Farnhauser abführen. Farnhauser ist nicht korrekt abgebildet. Wie er aussieht, kann der 42. Seite entnommen werden. Ansonsten ist der einzige Unterschied, dass Herr Glockner auf Seite 42/43 keinen Hut trägt, auf dem Cover jedoch schon. Fazit | ![]() 100% |
|---|---|
| Verfasst am: 29.11.2010 |