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Insgesamt ist 1 Rezension des TKKG-Site.de - Teams verfügbar. Die Durchschnittsbewertung beträgt 95%.
Ein spannender Spionageroman im TKKG-UniversumEine Rezension von Hauke Preuß Tarzan verletzt sich beim Aufwärmen vor einem Judoturnier und fährt per Anhalter zurück in die TKKG-Stadt zu seinem Sportarzt des Vertrauens. Am nächsten Tag befindet sich das Bild der Frau, die ihn mitnahm, in der Zeitung: Sie ist eine Spionin und hat geheime Dokumente von der NATO gestohlen. Diese wollen nun diverse Spionagegruppen in ihren Besitz bringen. Es kommt zum Kampf zwischen den Spionen und TKKG mischen am Rande mit.
Dieses – damals – aktuelle Thema griff Rolf Kalmuczak, Autor des vorliegenden Buches, auf. Es kommt – wie angekündigt – zum Kampf zwischen den Spionen. Geheime Dokumente werden dem einen Spion von einem gegnerischen geklaut, Agenten werden ausgeschaltet und geheime Botschaften in toten Briefkästen ausgetauscht. Der Erzähler schildert alles in einem Stil, der einem glauben lässt, einen Fernsehfilm zu sehen, der nicht nur Untertitel für Hörgeschädigte enthält, sondern auch noch die Gedanken des Zuschauers. So wird beispielsweise süffisant beschrieben, wie TKKG ein wichtiges Indiz entgeht oder der Erzähler heißt Tarzans illegalen Einbruch nicht gut. Zum Zeitgeist bleibt zu sagen, dass es damals noch die Bundesbahn gab, Tankwarte einen an der Tankstelle bedienten, die Nachwuchsfußballer in Beckenbauers und Uwe Seelers Fußstapfen treten wollten und Gastarbeiter ganze Stadtviertel bewohnten. Eine Neufassung vom cbj AVANTI dürfte interessant werden. Der Rezension zu Grunde liegt die cbj-Ausgabe des zehnten Sammelbandes von 2005. Hier wurde die einmalig falsche Schreibweise von „Fredy“ statt „Freddy“ von der Pelikanausgabe übernommen. Auf Seite 127 hat sich ein neuer Fehler eingeschlichen: „Einsatz-Dountdown“. Soll laut der Pelikanausgabe „Countdown“ heißen. Übrigens: Das Wort „Mark“ wurde stets durch Euro und „Pfennig“ mit „Cent“ ersetzt. Bei diesem Buch passt wieder einmal das Cover nicht zu der im Buch beschriebenen Szene. Die Innenillustrationen von Reiner Stolte haben mir überwiegen gut gefallen. Einige sind zum Lachen oder einfach eindrucksvoll. Einige sind mir aber auch zu skizzenhaft oder zeigen eine Szene, die ich nicht für illustrationswürdig halte.
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| Verfasst am: 26.02.2011 |