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Packender Terror in der TKKG-StadtEine Rezension von Hauke Preuß Die Brigade Staatsfeind, eine terroristische Vereinigung, treibt in Deutschland ihr Unwesen. Wie sich bald herausstellt auch in der TKKG-Stadt. Die TKKG-Bande erkennt einen der Terroristen und nimmt die Fährte auf. Doch schon bald spitzt sich die Lage zu und das ganze Internat wird zur Geisel der Terroristen ...
Bis auf einen Fehler reiht sich dieser Band gut in die TKKG-Serie ein. Alle Verhaltensmuster und Gegebenheiten sind gleich. Der in bisher jedem Buch, in dem Tarzan aus dem Internat türmt, erwähnte Hausmeister Mandl hat endlich seinen ersten Auftritt. – Er ist sogar abgebildet! Außerdem erfährt der Leser noch ein wenig über ihn. Falsch ist leider Karls Aussage, seine Eltern hätten die Vierstein-Villa geerbt. Diese haben sie in Band sieben (Rätsel um die alte Villa) gekauft! Wer sich übrigens gewundert hat, wie man mit 13 schon in der neunten Klasse sein kann, wird aufgeklärt: „Wir sind stolz darauf, hier als Jüngste zu sitzen“, äußert Gaby auf Seite 18. Ihre Beziehung zu Tarzan schreitet voran: Tarzan sagt ihr direkt, dass er sie wunderschön fände und sie küsst ihn auf den Mund. Zum ersten Mal. TKKG haben wieder ein langes Wochenende: Montag ist schulfrei, wie in Band 25 ... Ebenso witzig ist der Duft des Rasierwassers einiger Internatslehrer: Es riecht nach Heu. Ich bin etwas verwundert über den Zeitgeist. Fuhren 1982/1983 wirklich noch Bauern mit einem Heuwagen umher, der von Pferden gezogen wurde? So steht es zumindest im Buch. Inspiration für die Geschichte war sicherlich die im Mai 1982 veröffentlichte Grundsatzschrift der RAF. Die Rote Armee Fraktion, kurz RAF, war eine deutsche Terroristenorganisation, von denen einige Mitglieder im Orient ausgebildet wurden. Im Buch hat die Brigade Staatsfeind dies vor. Die kunstvollen Illustrationen von Reiner Stolte sind wiedermal äußerst gelungen. Auch das Covermotiv passt, obwohl es eine Szene zeigt, die im Buch so nicht beschrieben wird.
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| Verfasst am: 11.12.2010 |