2009 erschienen vier TKKG-Puzzle bei Schmidt Spiele. Zunächst ist es für jeden Puzzlefreund das reine Vergnügen, die 150 Puzzleteile zusammensetzten. Als Freund von Reiner Stoltes Zeichnungen freut es mich natürlich, dass sich ebendieser für das Dinosauriermuseum-Motiv verantwortlich zeigt. Es zeigt sehr viele Personen und Ausstellungsstücke. Natürlich sind auch TKKG zu sehen - auf Spurensuche! Karl sieht aus wie eh und je und liest gerade in einem Buch. Klößchen scheint beeindruckt von der Größe des Tyrannosaurus Rex und hält einen Maßstab in der Hand. Seine Haare sind hellbraun und erinnern noch an das frühere Rot. Die Farbe steht ihm wesentlich besser als das Strohgelb bei den Zeichnungen von Comicon S.L.. Auch Gabys Haare sind bei Reiner Stolte an dieser Stelle nicht Strohblond, sondern goldblond, wie im Buch beschrieben. Gaby und Tim sind jünger als noch vor einigen Jahren dargestellt worden. Jetzt erinnern sie wieder an die Anfänge von TKKG. Tim untersucht eine leere Vitrine und schaut ein wenig merkwürdig aus. Ich vermute, dass dieser Eindruck von dem Strich quer über die Nase herrührt. Oskar untersucht zusammen mit TKKG den Tatort. Er schaut ein wenig ängstlich drein - bei einem großen Tyrannosaurus Rex auch nicht weiter verwunderlich. Im Hintergrund ist der Eingang des Museums zu sehen, der jedoch mehr einer Terassentür gleicht. Wunderschön sind die Wolken am Himmelszelt geworden. Im Bereich der Himmelsgestaltung zeigt Reiner Stolte in letzter Zeit wahre Meisterwerke. Von der Tür ausgehend sind Fußspuren zu sehen. War etwa ein Dieb am Werk? Aber sicher! Sonst würde TKKG sicherlich nicht nach Spuren suchen. In der Millionenstadt ist eine Gaunerbande unterwegs. Vier Tatorte (Puzzles) kann der Spieler mit TKKG untersuchen. Beim vorliegenden Puzzle fällt schnell auf, von wo etwas verschwunden ist, doch was mag das gewesen sein? Dies gilt es ohne Raten herauszufinden. Dazu muss nach dem Zusammenpuzzeln in Leserichtung nach Gaunerzinken gesucht und diese mit der Dechiffrierscheibe in lateinische Lettern übersetzt werden. Wie die Dechiffrierscheibe einzustellen ist, kann dem Frontcover entnommen werden. Von daher ist die fertige Geheimschriftschreibe gar nicht mehr nötig zum Entschlüsseln, doch ist es den Besitzern des Spieles somit leicht möglich eigene Texte mit dieser Caesar-Code-Abwandlung zu verschlüsseln. Fazit Wem Puzzeln Freude bereitet darf getrost zugreifen. Das Motiv weiß zu gefallen. Die versteckten Gaunerzinken fallen gut auf, sind jedoch immer noch diskret genug, um das Motiv hinter einem Bilderrahmen an die Wand zu hängen. Der gestohlene Gegenstand kann viel zu leicht herausgefunden werden. Nicht nur das Motiv liefert einen guten Hinweis, sondern auch die Geheimscheibe auf der Vorderseite. Der Entschlüsselungscode ist vorgegeben, sodass nur noch die Zeichen zum Übersetzen verglichen werden müssen. Der geringe Anspruch liegt sicherlich mitunter an der Altersempfehlung (ab sieben). Wer richtig knobeln möchte kann sich dennoch die Mühe machen und durch Probieren versuchen, die richtige Position der Drehscheibe herauszufinden. Vorausgesetzt der Spieler ist Schummelresistent. |