Story: Rauschgift…Ein Thema das in dieser Serie schon sehr oft behandelt wurde, kann das vorliegende Hörspiel trotzdem überzeugen, obwohl man hier nicht wirklich etwas Neues geboten bekommt? Das kann sie, denn die Geschichte ist mit ihren knapp 40 Minuten sehr kurzweilig und ein klasse Hörspiel, dass man sich mal zwischendurch geben kann. Die Geschichte ist spannend und temporeich erzählt und es kommt nie Langeweile auf. Zwar wird das Thema Drogen von Herrn Wolf wieder mal etwas „überbehandelt“, denn nicht alles, was er den Hörern vermitteln möchte, stimmt auch wirklich, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass dieses Hörspiel prima unterhält! Sprecher: Auch bei den Sprechern war zu der damaligen Zeit noch alles in Ordnung, denn die vier Hauptsprecher Sascha Draeger, Niki Nowotny, Manou Lubowski und Veronika Neugebauer geben sich noch richtig Mühe und bringen ihre Rollen gekonnt und glaubwürdig rüber. In den weiteren Rollen hört man noch einige weitere Sprecher, von denen aber einige auf ein Pseudonym zurückgegriffen haben. Im Inlay angeben sind Franz Gärtner als Dr. Kleinfrieden, Stefan Brönneke als Raimund, Gabi Libbach als Schwester Anna Ilsen, Henning Pomme’e’ als Manfred, Till Endemann als Dirk, Tobias Pauls als Sascha und Werner Zölls als Patelka. Wer nun wirklich alles bei diesem Hörspiel mitgemischt hat, bleibt leider offen, die Leistungen aller Beteiligten sind aber ordentlich bis gut. Musik und Effekte: Auch die musikalische Untermalung geht „nur“ in Ordnung. Zum einen bekommt man tolle Orchesterstücke vorgesetzt, leider aber hat man auch auf einige modernere Beats zurückgegriffen, was nicht wirklich zum Hörspiel passt. Die Effekte sind bis auf eine Ausnahme gelungen: Die Kampfszene zwischen Tim und Patelka hört sich ziemlich dumpf an, das stört leider beim Gesamteindruck ein wenig. Fazit: Ein gutes Hörspiel, das ich mir immer wieder gerne anhöre, obwohl das Thema Rauschgift bereits zum damaligen Zeitpunkt mehr als ausgelutscht war. Die Geschichte ist aber sehr unterhaltsam, temporeich und spannend. Bei den Sprechern läuft nichts schief, obwohl man im Inlay leider einige Pseudonyme vorfindet. Bei der technischen Seite haben sich leider ein paar Schönheitsfehler eingeschlichen, was sich zwar nicht besonders groß auf den Gesamteindruck auswirkt, aber vermeidbar gewesen wäre. Für TKKG-Fans wieder ein Pflichtkauf, aber auch andere Hörspielfans können mal ein Ohr riskieren. Note 2 |